Die fünf wichtigsten Trends im Digital Marketing für 2017

Die fünf wichtigsten Trends im Digital Marketing für 2017

Das Jahr 2016 hat uns unter anderem den Aufstieg neuer Plattformen wie Snapchat, die Social Bots auf gängigen Sozialen Netzwerken und erste Erfahrungswerte im Bereich der Marketing-Automatisierung beschert. Doch was wartet im nächsten Jahr auf uns? Fünf Trends, denen sich Marketers und Agentur aus unserer Sicht nicht werden entziehen können:

  1. Video, Video, Video

Das Content-Füllhorn des Internet hat den Nutzer zunehmend träge und wählerisch werden lassen. Da mitunter schon ein Click zu viel der Mühe sein kann, hat insbesondere ein Format hohes Potential nach oben: Video-Content, idealerweise mit Untertitel, der sich in 30-sekündigen Clips auf der Timeline des Users (bei Facebook oder Twitter) automatisch abspielt. Der User muss nichts mehr tun, um ihn zu konsumieren – allein, die Maus loslassen. Dies beschert ihm 2017 tolle Reichweiten.

  1. Engagement First!

Die Zeiten, in denen ein einseitiges Sender-Empfänger-Modell in der Kommunikation herrscht, sind endgültig vorbei. Im Social Net wollen Zielgruppen individuell angesprochen werden. Oft geht es zunächst nur darum, eine Beziehung zwischen Unternehmen und Influencer aufzubauen. Wer sich die Zeit nimmt, auch als Unternehmen einfach mal ein „Like“ oder einen Kommentar auf einer Zielseite dazulassen, wird später auch mit seinem Content in 2017 wesentlich erfolgreicher sein.

  1. Von Public Relations zu People Relations

Die Individualisierung der Kommunikation nimmt in beide Richtungen zu. Es gibt nicht mehr einzelne Gatekeeper, die für ganze Auditorien Inhalte filtern und auswählen. Somit verlagert sich die Unternehmenskommunikation auf wesentlich mehr Ansprechpartner – was Herausforderungen birgt, aber auch Chancen!

  1. B2B is the key

Die Customer Journey hat sich im Zuge der neuen Medien auch für Entscheider erheblich verändert. Zwar spielt die analoge Welt mit ihren persönlichen Kontakten immer noch eine große Rolle. Aber B2B-Kunden, seit jeher ohnehin Prosumenten, erwarten bessere, überzeugendere, zielgenauere und individuellere Inhalte und Verkaufsargumente. Dies führt dazu, dass auch der ROI in Marketingausgaben bei B2B-Anbietern eine größere Rolle spielt. Die Grenzen zwischen Marketing und Vertrieb sind deshalb im Jahr 2017 zunehmend fließend.

  1. Social Discovery

Zuguterletzt werden Social-Discovery-Technologien wie beispielsweise die Software von RebelMouse für Marketers und Agenturen zu einem unverzichtbaren Werkzeug. Sie erlauben es, die richtigen Influencer und Stakeholder für den jeweiligen Content unter den unzähligen digitalen Communities herauszufiltern. Damit beschleunigt sich die Time to Market erheblich, ebenso wie die organische (und damit kostenlose!) Reichweite.

von Felix Schönherr, Sugar & Spice Communications

By | 2017-04-15T22:35:18+00:00 Dezember 22nd, 2016|cultundcomm|0 Comments