Super Bowl LIII – Content in Bewegung

Super Bowl LIII – Content in Bewegung

Der kommende Sonntag wird gigantisch! Im wahrsten Sinne des Wortes: Der Super Bowl LIII steht an. Das Spiel zwischen den LA Rams und den New England Patriots um die begehrte Vince Lombardi Trophy werden weltweit schätzungsweise 800 Millionen Zuschauer an den heimischen TV-Geräten verfolgen. Auch in Deutschland ist der Hype um das größte Sportereignis der Welt mittlerweile angekommen und der erste Sonntag im Februar zu einem festen Termin im Kalender vieler Sportfans geworden.

Highlight der Marketingbranche

Hierzulande beschert die Live-Übertragung dem verantwortlichen Sender ProSieben Einschaltquoten um die 40%. Viele deutsche Football-Fans werden das Spiel trotzdem über einen gebührenpflichtigen Streamingdienst verfolgen, der neben deutschem auch den englischsprachigen Kommentar anbietet. Das liegt weniger an dem vermeintlich höheren Niveau der amerikanischen Experten, sondern eher an den originellen Werbeeinblendungen. Hier gehört der Super Bowl seit Jahren zu den absoluten Superlativen und manche Clips erreichen Kultstatus.

Abgrenzung durch originellen Content

2003 kostete ein 30-Sekunden-Werbespot „nur“ ca. 2,15 Millionen US-Dollar. Bis 2018 stieg dieser Wert auf rund 5 Millionen Dollar, in diesem Jahr werden ähnliche Kosten veranschlagt, die auch gerne bezahlt werden. Dadurch liegt es auf der Hand, dass sich die werbenden Unternehmen bei gleichen Bedingungen was den Sendeplatz angeht, ausschließlich durch den Inhalt des Spots voneinander abgrenzen können. Daher werden Prominente und Hollywoodgrößen für die eigens zum Super Bowl produzierten Clips angeheuert. Dieses Jahr unter anderem Lil‘ Jon, Sarah Jessica Parker, Jeff Bridges und Steve Carell.

Die Grundsätze bleiben gleich

Nicht nur die Preisspirale des Sendeplatzes schraubt sich also in immer größere Höhen, auch bei Qualität und innovativen Konzepten steigt der Aufwand. Es geht darum, sich durch kreative Highlights von Mitbewerbern abzugrenzen. Nicht nur auf der großen Bühne des Super Bowl gilt dieser Grundsatz. Auch im Alltagsgeschäft von Social-Media-Kommunikationsverantwortlichen im B2B-Bereich gilt: Content muss relevant und interessant sein. Immer wichtiger werden visuell ansprechende Inhalte und ein steigendes Bewusstsein für die Bedeutung bewegter Inhalte ist zu verzeichnen. Unternehmen erkennen die Bedeutung von selbst produziertem visuellem Content als wichtigem Differenzierungsmerkmal.

Visuelle- und Bewegtbild-Plattformen auf dem Vormarsch

Dies bestätigt auch eine der zentralen Erkenntnisse der aktuellen Studie „Social Media in der B2B-Kommunikation – Wie verändert sich die Nutzung der Kanäle“ . Der Trend in der Branche geht ganz klar in Richtung visuelle und bewegte Inhalte. Dies betrifft neben der steigenden Bedeutung von Instagram auch die geplante Intensivierung der Nutzung von YouTube als Kanal für B2B Kommunikation.  Unter den Top 5 der Social-Media-Communities, die B2B-Unternehmen im kommenden Jahr nutzen wollen verdrängt nicht nur Instagram Facebook aus den Top 5, auch YouTube ist stark im Kommen .

B2C als Trendbarometer für B2B

Nun könnte man argumentieren, dass Plattformen wie YouTube oder eher im Endkunden-Segment eine Rolle spielen. Aktuelle Trends im B2C-Bereich bilden jedoch einen soliden Anhaltspunkt für kommende Erfolgsfaktoren der B2B-Kommunikation. Der Jugendliche von heute ist der potenzielle Kunde von morgen und wird sein künftiges Onlineverhalten aus seinen aktuellen Präferenzen weiterentwickeln. Kommunikationsverantwortliche müssen daher nah am Puls der Zeit bleiben.

Visuelle Medien auf dem Vormarsch

Grundsätzlich gilt: „Bildinfo vor Textinfo“. In Zeiten, in denen Konsumenten einer schier unendlichen Informationsflut ausgesetzt sind, entscheidet der eine, kleine Moment, ob eine Botschaft wahrgenommen wird. Eine ansprechend gestaltete Bildsprache fungiert demnach ähnlich wie eine durchdacht formulierte Headline als Eyecatcher. Zusätzlich sorgt es für Authentizität und wirkt durch seine Unmittelbarkeit glaubwürdiger und damit überzeugender als eine Textbotschaft.

Bewegtbildcontent mit Infotainment-Faktor

Verstärkt werden solche Effekte dann, wenn sich das Bild auch noch bewegt. Der grundlegende Vorteil von Videos besteht in der Möglichkeit eine Fülle von Informationen, Eindrücken und Emotionen komprimiert in eine kurze Zeitspanne zu packen. Dadurch wird ein entscheidendes Kriterium von Content-Marketing erfüllt: Das Vermeidrn von Langeweile. Informative Inhalte in einer ansprechenden visuellen Verpackung schaffen für den Zuschauer einen kurzweiligen Mehrwert, was letztlich auch auf den Produzenten einzahlt, frei nach dem Motto „Let me infotain you“.

Die Vorteile von selbst produziertem Bewegtbildcontent

  • Visuelle Inhalte geben Unternehmen ein Gesicht und machen nahbar
  • Videos transportieren Inhalte in Sekundenschnelle und sparen Zeit
  • Bewegter Content kann gezielt emotionale Reize setzen
  • Videos können Website-Besucher auf den ersten Blick überzeugen
  • Ansprechender visueller Content hebt von Mitbewerbern ab

Welchen Wert messen Sie bewegtem Content bei? Was ist Ihre Meinung dazu? Treten Sie mit uns in Dialog, wir freuen uns auf Ihre Diskussionsbeiträge!

By | 2019-01-31T12:38:21+00:00 Januar 31st, 2019|cultundcomm, Unkategorisiert|0 Comments

Leave A Comment

*

Ich stimme zu (Pflichtfeld)